Gutachten über Loveparade Katastrophe

Endlich ist das Gutachten da. Professor Keith Still von der Buckinghamshire New University ist zuständig für Massendynamik und Massenmanagement. Er fand heraus, dass die Rampe zur Loveparade nicht genügend Platz bot. Die ursprüngliche Breite der Rampe bot einen Durchfluss von knapp 89 800 Besuchern. Professor Still geht dabei von einem minütlichen Besucherstrom von 82 Personen aus. Die Hauptschuld liegt laut dem Gutachten bei der Polizei und dem Veranstalter „Lopavent“. Das Gutachten wurde auch an die Verteidiger der 17 Beschuldigten geschickt.
Zudem wurde am Sonntag der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland von den Einwohnern aus dem Amt gewählt. Es wird weiter ermittelt, ob er eine Mitschuld an dem Unglück der Technoparty, auf der 21 junge Menschen ihr Leben verloren hatten, trägt.

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